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04.08.2009

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Firmenwagen mit Abwrackprämie gekauft? Bestehen Sie auf dem ungeminderten MwSt.-Ausweis!

Manche Autohändler haben sich im Zusammenhang mit der Umweltprämie ein interessantes MwSt.-Sparmodell zu Lasten ihrer gewerblichen Käufer überlegt.

Die Argumentation der Händler geht so: "Sie zahlen für Ihr neues Auto ja nur 27.500 statt 30.000 Euro brutto, deswegen weisen wir in der Rechnungen auch nur 4.391 statt 4.790 Euro MwSt. aus. Und falls Sie sich darüber beklagen sollten: Seien Sie lieber still, weil die Abwrackprämie dürfen eh' nur Privatleute bekommen."

Beides Unfug:

1. Niemand hindert Sie daran, das neue Auto in ein Betriebsvermögen einzubuchen bzw. an eine GmbH oder GmbH & Co KG zu vermieten oder weiter zu verkaufen. (Richtig ist freilich, dass die Neuwagenrechnung nicht an eine Firmenadresse gehen darf, weil das BAFA die Prämie dann nicht auszahlt.)

2. Die Abwrackprämie mindert nicht das umsatzsteuerliche Entgelt für das Neufahrzeug. Das hat das bayerische Landesamt für Steuern gerade noch einmal klargestellt. Das heißt: Die Rechnung muss also über den ungeminderten Neuwagenpreis ausgestellt werden. Im Beispielsfall also über 25.210 Euro plus 4.790 Euro MwSt. (BayLfSt, Pressemitteilung vom 30.07.09)

 


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