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17.06.2009

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Gemischte Geschäfts-/Privatreisen kann man sehr wohl aufteilen

Das Einkommenssteuergesetz regelt, dass man gemischt verursachte Ausgaben nicht mal teilweise absetzen darf. Z. B. darf man einen Anzug, den man zu 90 % im Büro und zu 10 % in der Oper trägt, gar nicht absetzen. Diesen Grundsatz wollen die Finanzämter auch gerne auf Reisen anwenden. Doch hier wird das Aufteilungsverbot mehr und mehr gelockert. Wenn eine eindeutige geschäftliche Veranlassung für eine Reise vorliegt, darf man sehr wohl aufteilen.

Beispiel: Sie machen eine zweiwöchige Amerikareise mit dicht gedrängten Geschäftsterminen in der ersten Woche. Dann hängen Sie noch eine Urlaubswoche dran. Ergebnis: Die Hälfte der Reisekosten können Sie als Betriebsausgabe absetzen (FG Köln, EFG 09, 391; Revision unter BFH VI R 38/08). Über gleichgelagerte Streitfälle will der BFH noch in diesem Jahr entscheiden.


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