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06.03.2009

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Die Steuern der neuen Mini-GmbH "Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt)"

Seit November 2008 gibt es die neue Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt). Sie darf abgekürzt werden als UG (haftungsbeschränkt). Die Abkürzung "UGhb" ist hingegen nicht erlaubt.

Wie wird diese neue Rechtsform besteuert? Exakt genauso wie eine GmbH. Die UG ist eine Sonderform der GmbH und muss deshalb wie eine GmbH Gewerbesteuer und Körperschaftssteuer zahlen. Insoweit gibt es keinen Unterschied.

Verdeckte Gewinnausschüttung kann auch die UG treffen: Auch die steuerlichen Problemfelder der GmbH gibt es genauso bei der UG. Die Problematik der "verdeckten Gewinnausschüttung" kann die UG genauso treffen. Damit ist gemeint, dass das Finanzamt bestimmte Zahlungen der UG an den Gesellschafter nicht als Betriebsausgabe anerkennt. Zum Beispiel, weil diese unangemessen hoch, der Art nach unüblich oder rechtlich unwirksam sind. Ein angemessenes Geschäftsführergehalt kann die UG hingegen genauso absetzen wie eine GmbH auch, ebenso mindern angemesse Mieten und Darlehenszinsen an den Gesellschafter den steuerlichen Gewinn der Mini-GmbH.

Tipp: Der Beratungsbrief "GmbH-Geschäftsführer Persönlich" ist wegen der identischen steuerlichen Situation genauso für Geschäftsführer einer Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) geeignet.

Einzige steuerliche Besonderheit der UG: Die UG muss ein Viertel des Jahresgewinns einer gesetzlichen Rücklage zuführen, bis 25.000 Euro Kapital erreicht sind (§ 5a Abs. 3 GMBHG). Vermutlich stellt es eine steuerlich nachteilige "verdeckte Gewinnausschüttung" dar, wenn man das entgegen der gesetzlichen Vorschrift nicht tut.


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