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25.06.2012

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Bis 30. September 2012 ausländische Vorsteuer sichern

Falls Sie im Ausland betrieblich veranlasste Kosten hatten, und Ihnen dort Mehrwertsteuer in Rechnung gestellt wurde, können Sie diese nicht als Vorsteuer in der deutschen Umsatzsteuervoranmeldung geltend machen. Vielmehr müssen Sie bis 30. September des Folgejahres einen Vorsteuerver­gütungsantrag in dem Land stellen, wo Sie die Umsatzsteuer bezahlt haben.

Typische Fälle: Kongress- oder Seminarbesuche, Lastwagenreparatur im Ausland, Aufbau von Messeständen usw. Manche Länder erstatten sogar die Vorsteuer aus Benzin und Reisekosten, das ist allerdings je nach Land unterschiedlich.

Wie gehen Sie vor? Rufen Sie die Internetseite des Bundeszentralamts für Steuern www.bzst.de auf. Wählen Sie dort den Punkt „Umsatzsteuervergütung.“ Dort finden Sie alle weiteren Angaben - nach Ländern sortiert. Beachten Sie, dass der Erstattungsantrag mittlerweile einheitlich elektronisch über das so genannte „BOP-Portal“ gestellt werden muss, für das Sie sich rechtzeitig registrieren müssen. Manche Länder wünschen, dass die Belege in eingescannter Form hochgeladen werden, manche Länder behalten sich das Nachfordern von Originalrechnungen vor und manche verlangen von vorn herein das Einsenden der Originalrechnung. Bei welchem Land was der Fall ist, finden Sie ebenfalls auf der Internetseite des BZST unter dem Punkt „Präferenzen der EU-Mitgliedstaaten“.

Rechtzeitig anfangen: Beachten Sie, dass Registrierung und Erledigung einige Tage in Anspruch nehmen werden. Wer sich also erst am 30. September an den Rechner setzt, dürfte es in aller Regel nicht mehr fristgerecht schaffen. Eine Fristverlängerung ist nicht möglich. Wem das Verfahren selbst zu unübersichtlich ist, der kann auch die (gebührenpflichtige) Hilfe der Industrie- und Handelskammer bzw. von Steuerberatern in Anspruch nehmen.


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